Ob Ein-Personen-Unternehmen oder Großunternehmen: Jedes Unternehmen muss Steuern zahlen. Bei der richtigen Berechnung und Zahlung von Steuern hilft ein Steuerberater weiter. Dieser zeigt dem Unternehmen, mit welcher Unternehmensstrategie es Steuern sparen kann.

Ganz zu Anfang: Die richtige Rechtsform wählen

Bei der Wahl der richtigen Rechtsform sollte die beabsichtigte Größe und der angezielte Umsatz des Unternehmens in Betracht gezogen werden. Auch dabei steht ein Steuerberater zur Seite.

Zu Beginn muss entschieden werden, ob es sich beim zu gründenden Unternehmen um eine Personen- oder Kapitalgesellschaft handeln sollte. Hier sind die Anzahl der Gesellschafter des Unternehmens und das Startkapital ausschlaggebend.

Am Anfang ziehen viele Unternehmer eine Personengesellschaft vor. Für die Gründung einer Personengesellschaft sind keine großen Eigenkapitaleinlagen nötig. Außerdem sind die Gründungskosten niedriger, da es nur geringen Formvorschriften gibt. So muss der Gesellschaftsvertrag nicht notariell beurkundet werden. Allerdings haften die Gesellschafter einer Personengesellschaft mit ihrem Privateigentum.

Aber auch in der Unternehmensentwicklung ist es immer wieder wichtig, zu prüfen, ob die steuerliche Unternehmensstrategie die richtige ist. Eventuelle Änderungen in der Steuerpolitik müssen hier genauso berücksichtigt werden wie das Wachstum des Unternehmens. Der Steuerberater ist immer auf dem neuesten Stand der Dinge und informiert das Unternehmen umgehend bei Änderungen.

Gut begleitet durch das Steuerjahr

Der Steuerberater führt das Unternehmen gezielt durch das Steuerjahr. So kann sich das Unternehmen auf die eigentliche Arbeit konzentrieren, während ein Fachmann die Kommunikation mit der Finanzbehörde übernimmt.

Steuerberater im Büro

Hat man einen Steuerberater können sich die eigenen Mitarbeiter auf das Wesentliche konzentrieren

Aber nicht nur bei den Steuern, auch die Buchhaltung, Lohnverrechnung und andere Dienste können von einem Steuerbüro übernommen werden. Vor allem für kleine Unternehmen, die nicht über ausreichend Büropersonal verfügen, bietet sich eine externe Buchhaltung an.

Insbesondere die Lohnverrechnung wird von vielen kleinen und großen Unternehmen als externe Dienstleistung in Anspruch genommen. Dabei werden nicht nur die Löhne mit Lohnzettel berechnet, auch werden die Beitragsmeldungen an die Gebietskrankenkassen und das Finanzamt übermittelt.

Praktische Services, wie Dateien für Bankingprogramme, helfen dem Unternehmen dabei, die monatliche Lohnverrechnung möglichst schnell und problemlos abzuwickeln und Fehler mit hohen Kosten zu vermeiden.