Wir leben in einer mobilen Welt. Und ohne mobile Stromversorgung funktioniert nichts. Ob Smartphone, Notebook, Golfwagen oder die Stirnlampe für die Nachtskifahrt – die Energieversorgung dieser kleinen Helferlein muss gesichert sein.

Da dafür eine kabel-gestützte Stromversorgung nicht möglich ist, benötigt man Energiespeicher, die genauso mobil sind, wie die Geräte, die sie antreiben sollen. 1802 wurde die erste Batterie konstruiert, die für die Massenfertigung geeignet war. Und schon 1859 erfand der französische Physiker Gaston Planté den wiederaufladbaren Akkumulator.

Vor- und Nachteile von Batterien

Heute sind in Deutschland rund 1,5 Milliarden dieser Energieträger im Einsatz. Rund drei Viertel davon sind Einmal-Batterien. Wie der Name sagt, sind sie nur für den einmaligen Einsatz konstruiert. Haben sie ihre Energie abgegeben, werden sie entsorgt. Das ist nicht nur teuer, sondern auch schädlich für die Umwelt, da die chemischen Elemente, die in ihrem Inneren für die Erzeugung der elektrischen Energie verantwortlich sind, giftig sind. Hinzu kommt, das diese Energiespender dazu neigen, im Laufe ihres Ablebens auch noch langsam auszulaufen und damit die Umgebung kontaminieren.

Andererseits haben sie auch Vorteile gegenüber ihren wiederaufladbaren Geschwistern. Sie sind günstiger, entladen sich nicht selbst und sind weniger anfällig gegen Temperaturextreme. Deshalb werden sie bevorzugt in Geräten eingesetzt, die nur selten benutzt werden oder lediglich geringen Strombedarf produzieren.

Wanduhren, Taschenlampen oder die Zünder an Wohnwagen-Heizungen vertrauen auf die Versorgung mit Energie aus diesen Primärzellen. Hinzu kommt, dass sie speziell auf Reisen, wenn kein Ladegerät über einen Stromanschluss erreichbar ist, ihre Vorteile ausspielen. Nicht zu vergessen sind Geräte älterer Baujahre von Kameras oder Blutdruckmessgeräten, die auf eine Spannung von 1,5 Volt bauen.

Akkus: Typen und Anwendungsgebiete

Akkus haben sich für den Einsatz bei Geräten etabliert, die viel Strom verbrauchen oder häufig benutzt werden. Dazu gehören vor allem die elektronischen Kommunikationspartner wie Smartphones, Tablets oder Notebooks. Aber auch im Garten haben sich die schnurlosen Pendants von elektrischem Rasenmähern, Heckenscheren oder Elektrosägen durchgesetzt. Diese Geräte benötigen für ihren reibungslosen Einsatz viel Strom und sind entsprechend schnell leer.

Mobile Stromversorgung

Auch Autos werden in Zukunft mehr und mehr auf Akkus anstatt Benzin vertrauen

Aber Akku ist nicht gleich Akku. Während bei der NiMH-Akkus der Vorgänger-Generation bereits nach einem Vierteljahr oft nur noch ein Zehntel der Energie nachweisbar war, kommen die Nachfolger, die übrigens bereits vorgeladen und sofort einsetzbar sind, auch nach drei Monaten noch auf bis zu 75 Prozent Energieleistung.

Der Aspekt Umwelt

Unter Umweltaspekten sind beide Batterietypen gleichermassen vorsichtig zu behandeln. Batterien sind nämlich nicht grundsätzlich umweltfreundlich. Das hängt bereits mit dem Produktionsprozess zusammen. Für die Herstellung einer Batterie wird etwa 500 Mal so viel Energie aufgewendet wie sie später wieder zurückgibt.

Und auch bei der eher problematischen Entsorgung von Batterien existieren keine nennenswerten Unterschiede zwischen einer Einmal-Batterie und einer Akku-Zelle. Durch die Wiederverwendbarkeit sind Akkus jedoch enorm im Vorteil, denn über lange Sicht sparen sie Ressourcen ein und schonen damit die Umwelt.

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